Planetarische Nebel sind schwach leuchtende Objekte, die mit dem bloßen Auge nicht beobachtet werden können. Mit Planeten haben sie in Wirklichkeit nichts zu tun. Mit viel Fantasie könnte ihr flächiges diffuses Aussehen an einen Planeten erinnern.

Sie bestehen aus einer Hülle aus Gas und Plasma, welches von einem alten Stern am Ende seiner Entwicklung abgestoßen wird.

Derzeit sind etwa 1500 Planetarische Nebel in unserer Galaxie bekannt.

Im Vergleich zu einem durchschnittlichen „Sternenleben“ von bis zu mehreren Milliarden Jahren hat der Planetarische Nebel eine recht kurze Existenz von meist nicht länger als einigen zehntausend Jahren.

Das Aufnehmen von Planetarischen Nebeln ist relativ schwierig, da sie sehr lichtschwach und klein sind.

 

Emissionsnebel sind Wolken interstellaren Gases, die Licht unterschiedlicher Wellenlängen emittieren können und somit selbst beginnen zu leuchten. Damit unterscheiden sie sich zu den Reflexionsnebeln, die lediglich eingestrahltes Licht reflektieren. Die Energiequelle, die den Nebel zum Leuchten anregt, sind in der Regel hochenergetische Photonen eines oder mehrerer heißer Sterne in  der Nähe des Emissionsnebels. Reflexions- und  Emissionsnebel können häufig zusammen beobachtet werden. Ein Beispiel hierfür ist der Orionnebel M42.





Simeis 147 HaRGB

Simeis 147 H-Alpha Aufnahme

Canon EF 70-200 f/4  QSI 683 ws8

Konusnebel NGC 2264

8" Newton f/2.8 QSI 683 WSG8

M42 Orionnebel

8" Newton f/2.8 - QSI 683 WSG8 - HaRGB 100/30/30/30 min

H-alpha Strukturen im Orion

M8 Lagunennebel

8 Zoll Newton f/2.8 QSI 683 wsg 30 min H-alpha

Pontones - Andalusien - Spanien

Gerade Schwarz/Weiß Schmalbandaufnahmen haben in meinen Augen ihren ganz besonderen Reiz. Zeigen sie doch häufig sehr detailreiche Strukturen in den aufgenommenen Gasnebeln.

Hier ein paar Bilder der letzten Nächte, die ich bei guten Wetter ausnutzen konnte.

Eta Carina Nebel Pentax75 SDHF EOS40Da
Bubblenebel NGC7635, 20"Newton f/4 EOS40D(a) Ha-RGB
Elephantenrüssel vdB142 in IC1396, aufgenommen mit 8" Newton f/3,8, Ha-Farbkombination
NCC6888 Crescent oder Sichelnebel im Sternbild Schwan. 20" Newton F=2200mm, Ha-RGB Aufnahe mit Canon EOS 40D(a). RGB-Belichtungszeit: 25 Minuten, H-alpha: 70 Minuten

Rosettennebel

 

20cm Netwon f/4, Parracorr, 30min Bel.-Zeit aus 3 Aufnahmen, Canon EOS 40Da, ISO 800

Katzenaugennebel (NGC 6543) im Sternbild Drache.

 

Diese Aufnahme ist eine Kombination aus 30 DMK 21AU04.AS Bildern zusammengesetzt zu einem Luminazbild und 10 Aufnahmen mit einer Canon EOS 40D am 50cm Newton für die Farbinformationen.

Pferdekopfnebel

 

Am 26.1.12 entstand dieses Bild von Reinhartshausen aus in der Nähe von Bobingen.

Dabei wurden 3 Bilder a´10 Minuten durch den 8" f3,8 Newton aufgenommen. Die Canon EOS 40Da wurde zuvor mit einem 12nm H-Alpha-Filter ausgesttatet und bei ISO 800 belichtet. Zum Nachführung kam ein ED80-Refraktor, die DMK 21AU04 und das Programm Guidemaster zum Einsatz. 30 Minuten Gesamtbelichtungszeit sind für diesen lichtschwachen Nebel eigentlich noch zu wenig.

27.08.2011 Auerberg

Adlernebel M16 im Sternbild Kopf der Schlange.

Die drei Säulen der Schöpfung  (Pillars of Creation) sind wohl das bekannteste Markenzeichen diese Nebels. An der Spite jeder Säule entstehen junge Sterne, die den Nebel zum leuchten bringen.

 

20cm f/3,8 Newton, 7 x 3 Minuten belichtet mit Canon EOS 40d bei ISO 800.

28.08.2011 Meitingen

M16 Pillars of Creation- Detailaufnahme

 

50cm Newton f/4, Canon EOS 40Da, 4 mal 3 Minuten, ISO 800

27.08.2011 Auerberg

Sturmvogel NGC 6960

 

Der Supernovaüberrest NGC 6960 bildet zusammen mit NGC 6992 den Cirrusnebel. Zum Aufsuchen des faserigen Nebels orientiert man sich am besten an 52 Cygni, hinter dem der Nebel verläuft.

 

20cm f/3,8 Newton, 6 x 8 Minuten belichtet mit Canon EOS 40d bei ISO 800.

27.08.2011 Auerberg

NGC 6992,

 

der östlicher Teil des Cirrusnebels im Sternbild Schwan.

20cm f/3,8 Newton, 7 x 8 Minuten belichtet mit Canon EOS 40d bei ISO 800.

21.08.2011 Edelweißspitze

M20 Trifidnebel

Die Edelweißspitze in Österreich ist ein idealer Ort, um südliche Regionen der Milchstraße fotografieren zu können. In der Nacht vom 21. auf den 22. August entstand diese Aufnahme mit dem selbstgeschliffenen 20cm f/3,8 Fotonewton. Die Nachführung der Losmandy G11 Montierung habe ich während der insgesamt 60 Minuten Belichtungszeit dem Programm Guidemaster überlassen. Die noch etwas in die Länge gezogenen Sterne in den Ecken kommen vom noch nicht ganz angepassten Paracorr Komakorrektor. Kamera Canon EOS 40D bei ISO 800 und 10 mal 6min Belichtungszeit. Bearbeitung mit Fitswork.



NGC 7000-Nordamerikanebel

Komposit aus zwei Aufnahmen a´ 5 Minuten

Canon EOS300da/ 13nm H-Alpha- Filter

IC434/B33-Pferdekopfnebel

NCC2261/Hubbles-Variabler-Nebel im Sternbild Einhorn

NGC6523/M8-Lagunennebel

NGC6960-Cirrusnebel

Schwache Filamente beidseits des Vordergrundsterns 52 Cygni.

50cm Newton f/4

M42

Kombination aus 13nm Ha-Aufnahmen und normalen Farbbildern

NGC1973-Runningman/ M43 und M42-Orionnebel

M45-Plejaden/Siebengestirn Luminazaufnahme

M45-Plejaden/Siebengestirn